Herzlich willkommen im Jahr 2010

Traditionell fand am zweiten Weihnachtstag die Quadrille der Vereinskinder statt.

Danach bauten alle einen großen Schneemann, wobei nicht nur die Kleinen ihren Spaß hatten.


Am dritten Advent, fand wieder unser alljährliches Turnier der Privatreiter statt.

Ob in der Reiterprüfung oder dem Geschicklichkeitswettbewerb, die Reiter aller Altersgruppen hatten ihren Spaß.

In den unterschielichen Abteilungen wurden verschiedene Aufgaben geritten. Nach der Beurteilung des Richters bekam jeder Reiter ein Protokoll um sich weiterhin zu verbessern.

Geschicklichkeit:

Sieger der 1. Abteilung: Annabell Blechschmidt auf Evita

Sieger der 2. Abteilung: Susanne Lanski auf Gerona

Sieger der 3. Abteilung: Hubert Susen auf Carlos

Helfer:

Reiterprüfung:

Sieger der 1. Abteilung: Heidi Kremser mit Daisy

Sieger der 2. Abteilung: Sahra Schröder mit Evita

Sieger der 3. Abteilung: Ronja Bernert mit Evita

Sieger der 4. Abteilung: Jana Jäke mit Gibsy

Dressur- und Springlehrgang bei Rudi Lodewick vom 12. - 14. November

An den beiden letzten Wochenenden fanden bei uns zwei Lehrgänge statt. In Gruppen von je drei bis vier Reitern wurden verschiedene Trainingseinheiten absolviert. In der Dressur sowie im Springen wurde auf E- bis L- Niveau geritten.

Besonderer Wert wurde auf die Grundlage des Sitzes und die Einwirkung gelegt.

Nach den doch anstrengenden Stunden beendeten die Reiter die sehr lehrreichen Seminare mit einem positiven Eindruck.

Orientierungsritt - Ein voller Erfolg

Mehr Glück konnten wir gar nicht haben: Nach Tagen des Regens wurden wir am Sonntag Morgen mit allerschönstem Sonnenschein begrüßt, der sich über den ganzen Tag hielt.

35 ReiterInnen nahmen an insgesamt 16 Spielen teil, die mit und ohne Pferd im Wald, auf der Wiese und in der Reithalle bewältigt werden mussten. Ein Highlight für die Pferde war das Hinterher-Ziehen eines Rappelsacks. Nicht alle Tiere waren glücklich mit dieser Aufgabe, jedoch gab es keine unlösbaren Probleme - ein Zeichen für die Nervenstärke unserer Pferde.

Die größte Herausforderung für die Reiter bestand in der Lösung kniffliger Fragen zum Allgemeinwissen und der Fernsehkultur. Auch die Zuordnung unserer Bundestagsabgeordneten zu den entsprechenden Parteimitgliedschaften bereitete einigen Teilnehmern Kopfzerbrechen.

Für Martin und Guido war das alles überhaupt kein Thema. Sie lösten sowohl die Geschicklichkeits- als auch die Wissensaufgaben mit Bravour.

                              Herzlichen Glückwunsch an das Siegerteam!

Die Dienstags-Abend-Gruppe bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, ohne die dieser wunderschöne Orientierungsritt nicht möglich gewesen wäre.

3. Oktober - Interner Orientierungsritt

Nächste Woche Sonntag ist es wieder soweit: Wir freuen uns auf den alljährlichen "internen Orientierungsritt", der in diesem Jahr von den Dienstags-Abend-Reitern geplant und organisiert wird.

Für den entsprechenden Spaßfaktor sorgen zahlreiche Geschicklichkeitsspiele mit und ohne Pferd und ein paar knifflige Fragen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Ablauf:

- Geländeritt in Schritt, Trab, Galopp
- diverse Stopps mit Spielen und Satteltrunk
- Spiel und Spaß in der Reithalle

Dauer: 3 Stunden
Siegerehrung mit Urkunden und kleinen Aufmerksamkeiten

Bis jetzt haben wir knapp 30 Anmeldungen, so dass wir voraussichtlich mit
10 Gruppen an den Start gehen werden.


Wir freuen uns auf Euch!
Eure Dienstags-Abend-Reiter

Basis- und Reiterpass am 3. Juni

Von Bergen und Tälern

Vor wenigen Wochen ging’s los mit der Vorbereitung auf den heutigen Tag.

Nachdem wir uns – die einen mehr, die anderen weniger schnell – dazu durchgerungen hatten, uns zur Prüfung für den Deutschen Reit- und/ oder Basispass Pferdekunde anzumelden, wurden wir mit einem ersten Berg konfrontiert, genauer gesagt, mit einem Berg Fragen, 147 an der Zahl.

Diese Fragen bzw. die korrekten Antworten hierauf galt es für den heutigen Tag zu lernen. Vertieft wurde das erlernte Wissen in zwei jeweils gut zweistündigen Theoriestunden mit Anne. Es waren insbesondere Wissen zum Umgang mit dem Pferd, seinen natürlichen Bedürfnissen, die ethischen Grundsätze sowie ein umfangreiches Paket von Punkten zu lernen, mit Schwerpunkten auf dem Ausreiten ins Gelände, welche Vorbereitungen der Reiter hierfür zu treffen hat, wie er sich im Gelände verhalten soll, welche Ausrüstung Reiter und Pferd haben sollten und wo man reiten darf, wo und warum hingegen nicht, etc.

An insgesamt drei Tagen ging’s in Begleitung von Birgitt in jeweils drei Zehnergruppen in den Latzenbusch und dort wurden dann die praktischen Bestandteile der uns bevorstehenden Prüfung geübt. Dabei waren so nette Aufgaben wie das Wegreiten von der wartenden Gruppe, was manchem Reiter schon Tage vorher einiges Kopfzerbrechen bereitet hatte. Im Kopfkino des einen oder anderen liefen hartnäckig einige Tragödien ab. Tja, was half es? Nun war der Moment gekommen und los ging es – oder auch nicht! Aus eigener Erfahrung darf ich sagen: Es kam zum Duell des Willens, seines und meines. Kurz und gut, heute kann ich’s verraten, die Sache ging 2:1 aus. Für wen? Verrate ich nicht.

Einige wenige von uns hatten sich vorgenommen, den Deutschen Reitpass mit Springen zu machen und übten, die festen Hindernisse im Latzenbusch zu überspringen. Der Rest von uns, der in Reih und Glied seitlich des Reitwegs zwischen den beiden Sprüngen "parkte" (natürlich erst, nachdem auch das hinreichend geübt worden war) zollte unseren Reitkollegen Respekt vor ihrem Mut und der Manier, mit der diese Hindernisse beim Üben und am heutigen Prüfungstag überwun-den wurden. Die malerische Stelle, an der wir warteten trägt übrigens ab sofort den Namen "Mückennest".

Darüber hinaus erwartete uns nach dem ersten Berg im theoretischen Teil nun eine tatsächliche "Berg- und Tallandschaft" inmitten des Latzenbusch. Lange hatten wir gegrübelt, wo im Latzenbusch diese Berg- und Tallandschaft wohl zu finden sei. An diesem Graben schieden sich die Geister nun glücklicherweise nicht, wohl wurden jedoch insbesondere hier die unterschiedlichen Charaktere der Pferde aber auch ihrer Reiter/-innen deutlich, erkennbar beispielsweise an der Art, wie die Pferde an den Graben herangeführt wurden und wie sie die Kletterpartie bewältigten. Birgitt leistete mit Casskaya Schützenhilfe, indem sie uns vorführte, wie das Durchreiten des Grabens bestenfalls aussehen soll und harrte entweder auf der anderen Seite oder unten im Graben der Dinge, die da kamen.

Zurück zu unseren Pferden, da gab es also einige verwegene, die auf der einen Seite flott runtermarschiert sind und mit ein, zwei kraftvollen Sätzen auf der anderen Seite wieder hochspurteten und andere, die sich eher zögerlich mit dieser Aufgabe anfreundeten und wieder andere, die recht vorsichtig und gemächlich die eine Seite herunter und die andere Seite hoch stiefelten als ob sie ihr Leben lang nichts anderes getan hätten. Ob langsam oder schnell, alle Reiter und ihre Pferde haben auch diese Hürde bewältigt. Als deutlich aufregender erwies sich für einige der große Holzstapel, der mit Folie abgedeckt ist, die sich unverschämter Weise bei jedem Windzug bläht.

Heute, am 3. Juni 2010, war also der große Tag gekommen, an dem wir sowohl die theoretische als auch praktische Prüfung absolvieren sollten.

Los ging es für alle gegen 13.00 Uhr: Die Pferde wurden von der Wiese geholt und geputzt und soweit vorbereitet, dass man nach der Theorie möglichst ohne großen Zeitverlust sein Pferd ca. 15 Minuten vor dem Start in den Wald auf dem Aussenplatz abreiten konnte.

Geprüft wurden Theorie und Praxis wie gewohnt in 3 Gruppen.

Die Prüflinge für den Basispass Reitkunde unterzogen sich im Achterstall stehend sage und schreibe eine Stunde und 45 Minuten einer Prüfung auf Herz und Nieren. So wurde unter anderem ein Hannoversches Reithalfter zerlegt und wieder zusammengebaut, die Vorteile einer doppelt gebrochenen Wassertrense wurden benannt, Eliot wurde bandagiert, getrenst, unterschiedliche Sättel waren als Dressur-, Vielseitigkeits- oder Springsättel zu identifizieren, etc. Der Prüfer versäumte nicht, aus seiner reichhaltigen Erfahrung auch als Ausbilder die eine oder andere Anekdote beizusteuern. Schließlich war von allen noch ein schriftlicher Theorieteil zu absolvieren, der aus einem Bogen mit 20 Fragen bestand, die aus den 147 von uns gelernten ausgewählt worden waren und von denen mindestens 15 Fragen richtig beantwortet werden mussten.

Der Ritt ins Gelände verlief nach bekanntem Schema, Birgitt vorneweg und zwei Prüferinnen ritten mit uns. Wie geübt wurde getrabt, galoppiert, im Trab an der Gruppe vorbei nach vorne geritten, die Springer haben ihre Sprünge in Begleitung einer Prüferin absolviert, an der Kreuzung wurden die Reiter in 3 verschiedene Richtungen nacheinander von der Gruppe weggeschickt, der Graben wurde durchquert, dann wurde nochmals getrabt und kurz vor der kleinen Brücke zum Schritt durchpariert. Dann waren wir auch schon wieder raus aus dem Latzenbusch und auf dem Weg zurück zum Stall.

Wir freuen uns, dass alle bestanden haben, dass Pferde und Reiter wohlauf sind und dass die an uns gestellten Anforderungen weitestgehend erfüllt werden konnten. Der Prüfungstag wurde mit Übergabe der Urkunden und Anstecknadeln gegen 17.45 Uhr offiziell beendet und ganz zum Schluss wurde das obligatorische Gruppenfoto geschossen.

Ein besonderer Dank gilt Birgitt und Anne, die uns auf diesen Tag gut vorbereitet haben.

2. April - Meine erste Meutejagd

Vor vier Wochen schaute ich unseren Informationskasten am Stall und erblickte eine Einladung zu einer 3-Meute-Jagd in der Erler Heide nähe Raesfeld. Doch was ist eine Meute-Jagd? Ich fragte einige Leute in der Kantine und bekam die Antwort, es sei eine Jagd, bei der man einem Rudel von Hunden folgt, die einer gelegten Spur nach laufen. Das hörte sich ganz gut an, somit beschloss ich mit meinem Pferd daran teilzunehmen.

Eine Woche vor der Jagd wurden zehn Reiter und zwei Zuschauer von einem von uns telefonisch angemeldet und es wurden letzte Details mit dem Veranstalter geklärt. Je näher der Karfreitag (Veranstaltungstag) rückte, umso größer wurde auch die Aufregung, nur die Anzahl der Reiter verringerte sich von Tag zu Tag, durch krankheitsbedingte Ausfälle bei Pferd und Reiter. Somit fuhren wir am Karfreitag gegen 9:30 Uhr nur noch mit 5 Pferden und einem umso größeren Fanclub von 7 Personen Richtung Westfalen. Nach einstündiger Fahrtzeit erreichten wir den Hof „Erler Heide“, wobei die Aufregung immer größer wurde. Begrüßt wurden wir in der Reithalle durch den Veranstalter mit einem Glas Sekt und einem kleinen Imbiss. Nachdem ich meine Teilnahmegebühr entrichtet hatte, trug ich mich in die drei Jagdbücher ein, die zu den diversen Meuten gehörten. Nach einem gemütlichen Stelldichein kehrte ich zurück zu den Anhängern, um mein Pferd fertig zu machen und mich jagdgerecht zu kleiden, bevor ich gegen viertel vor zwölf mein Pferd auf Anraten des Veranstalters abritt. Kurz nach zwölf wurde auf einer Wiese die Jagd durch die Jagdhornbläser eröffnet. Nach kurzer Erläuterung zum Ablauf und Begrüßung ritten drei Reiter vorne weg und legten eine Duftspur. Als die Reiter im Wald verschwunden waren, wurden die Hunde der drei verschiedenen Meutevereine frei gelassen, um der Fährte zu folgen. Anschließend kamen die Reiter, die für die Hunde zuständig waren, bevor das springende Feld (ca. 50 Reiter) und das nicht springende Feld (ca. 20 Reiter) direkt folgte. Nachdem auch ich endlich angaloppiert war, ging es von der Wiese geradewegs in den Wald, es folgten eine Links-, Rechts- und wieder eine Linkskurve. Doch dann tauchte auf einmal mitten auf dem Weg ein ca. 50 cm hoher Baumstamm auf. Ich rief nur noch „Vorsicht Baum“ nach hinten, da sprang mein Pferd auch schon ab. Ich galoppierte weiter bis zu einer Wiese, auf der das gesamte Feld dann zum Stehen kam. Nach einer kurzen Schrittpause ging es weiter über einen kleinen Wirtschaftsweg auf das nächste Feld und wieder in den Wald. Es folgte eine weitere Schleppe, bis wir auf einen Hof gelangten, an dem wir einen Bügeltrunk erhielten und kurz mit unserem Fanclub ins Gespräch kommen konnten. Von dort aus ging es wieder in den Wald, in dem vier weitere Schleppen losgelassen wurden, über sandige Reitwege mit schönen Sprüngen, welche von dem einen oder anderen von uns auch gesprungen wurden, aber auch über Lichtungen, die aussahen wie eine Heidelandschaft. Kurz bevor wir zu einer großen Wiese kamen, auf der wir unsere Pferde mal so richtig laufen lassen konnten, galoppierten wir sogar quer über einen geteerte Wirtschaftsweg, wobei ich nur dachte: Wenn das mal gut geht. Auf der Lichtung ließ ich mein Pferd dann mal so richtig laufen und überholte sogar zwei Meutehunde, die den Anschluss verpasst hatten. Nach einer halbstündigen Pause bei kühlen Getränken ging es weiter zu drei weiteren Schleppen, durch die Wälder und über die Lichtungen, bevor wir wieder auf der Wiese eintrafen, auf der wir auch gestartet waren. Dort wünschte sich jeder Reiter, mit Handschlag, „HALALI, HALALI“, bevor die Jagd abgeblasen und die Hunde auf ihren wohlverdienten Pansen losgelassen wurden. Um die Beine meines Pferdes zu kühlen und den gröbsten Dreck herunter zu spülen, ritt ich noch durch ein Wasserloch, welches jedoch die eine oder andere Schwierigkeit für einige Mitreiter barg. Gemeinsam mit den von uns mitgebrachten Zuschauern sattelte ich mein Pferd ab und stellte dieses müde auf den Anhänger.

Nachdem ich alles verstaut hatte, gesellte ich mich gemeinsam mit meinen Stallkollegen in die Reithalle, in der wir Reiter gleich drei Anstecknadeln verliehen bekamen, von der Cappenberg-, der Münsterland- und der Sauerlandmeute. Zudem erhielt jeder Teilnehmer einen kleinen Bund von Ästen, den sogenannten Bruch, zur Erinnerung an die 3-Meute-Jagd in der Erler Heide. Nachdem ich mich am Buffet ausgiebig gestärkt hatte, verabschiedete ich mich gemeinsam mit den weiteren Mitgereisten und wir machten uns auf den Heimweg. Gegen 17:30 Uhr kehrten wir erschöpft in unseren heimischen Stall zurück, versorgten unsere Pferde und blickten auf einen anstrengenden, aber schönen Tag zurück.

Der Familienachtkampf am 28. März - Eine schweißtreibende Sache

Reiten ist anstrengend!

Auch beim Sackhüpfen geben die Teilnehmer alles.

"Alte Hasen" sind beim Kugelstoßen ganz entspannt.

Ehrgeizige Radfahrer am Start und dann endlich ...

... die strahlenden Sieger nach einem spannenden Wettkampftag.

Am 28. März wird es spannend!

Zum diesjährigen Familien-8-Kampf haben sich 35 Gruppen angemeldet.

Der Wettkampf besteht aus verschiedenen Disziplinen, natürlich ist auch reiterliches Können gefragt.
Voraussetzungen zur Teilnahme: Bei einem Reiter und seinem verwandten Partner muss mindestens eine Generation dazwischen liegen (Vater/Sohn, Tante/Nichte, Oma/Enkel usw.).

Und das ist zu bewältigen:

- Dressurreiten
- 70 cm Springen
- 400 Meter Laufen
- 5 km Radfahren
- 10 Meter Sackhüpfen
- Dartwerfen
- Luftgewehrschießen
- Kugelstoßen.

Jeder Teilnehmer muß mindestens 3 Sportarten ausüben, der Partner macht den Rest. Die jüngsten Teilnehmer sind 7 und die ältesten über 70 Jahre alt.


(Die Sieger 2008)

Das Ganze beginnt morgens um 10.00 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr mit einer Siegerehrung, bei der es wieder tolle Preise zu gewinnen gibt. Vorab schon einmal ein großes Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich sind.

 Team Jahrgang Punkte Gesamtpunkte Platz

 Anne Dams
 Birgitt Dams

 1992
 1965

 76
 88

 164

 1

 Martin Ehren
 Jürgen Kämmerer

 1970
 1960

 124
   39

 163

 2

 Helmut Pohlkötter
 Maurice Spengler

 1947
 1998

   65
   93

 158

 3